Sport Urlaub oder Training zuhause – 10 Tipps zum Durchhalten der Neujahrsvorsätze

Das neue Jahr ist zwei Wochen alt und markiert für viele, à la New Year New Me den Beginn eines neuen, fitteren Lebens voller gesunder Ernährung und schweißtreibender Sporteinheiten.

So der Plan. In der Realität scheitern 80% der Neujahrsvorsätze spätestens Mitte Februar. Man will zu schnell zu viel und brennt aus, bevor sich erste Ergebnisse zeigen. Der Speck muss weg und das sofort; ungesunde Crash-Diäten, bizarre Trainingsprogramme und magische Wundermittel gibt es genug. Leider wirkt nichts davon. Der richtige Weg zu einem gesünderen, fitteren Leben ist die Motivation, ihn zu gehen. Die Liste an Ausreden könnte Bücher füllen, doch wir behaupten: Außer Krankheit gibt es keine stichhaltige Ausrede, keinen Sport zu treiben.

Starthilfe auf dem Weg zu mehr Motivation

Deshalb haben wir vom Wellness- und Sporthotel Feldhof in Naturns in Südtirol Ihnen 10 Motivationstipps zusammengestellt, die Ihnen auf Ihrem Weg zu mehr Sport helfen. Zudem zeigen wir Ihnen, wie Sie auch im Sport-Urlaub bei uns in Naturns Ihre neugewonnenen Ziele umsetzen können. 

Tipp Nr. 1: Persönliche Bedeutung des Sports

Manche Menschen wollen keinen Sport treiben. Körperliche Aktivität sagt ihnen nicht zu, kann man nicht ändern. Ein Großteil der Menschen, die keinen Sport treiben, möchten dies aber tun und schaffen es nicht. Schlechtes Gewissen und die erlittene “Niederlage” schleichen sich ein und mindern die Motivation. Doch wie ein Sprichwort sagt, wo ein Wille da ein Weg. Der Wille muss nur in die richtigen Bahnen gelenkt werden.

Warum ist Ihnen Sport wichtig? Was erhoffen Sie sich davon? Ist es Ihr persönliches Bedürfnis, mehr Sport zu treiben oder gibt es positive Wirkungen, deren zuliebe Sie den Sport auf sich nehmen? Diese Fragen zu beantworten hilft zu realisieren, dass Sie gar nicht Sport treiben müssen. Sie wollen es ja.

Tipp Nr. 2: Gestern starten

Wollen Sie also Sport treiben? Fangen Sie sofort an. Unabhängig von der Sportart gibt es drei Grundsätze: Die Lust kommt nicht von allein; der Anfang wird schwierig; mit jedem Mal wird’s einfacher. Die Überwindung anzufangen wirkt abschreckend. Das tut sie in drei Tagen, drei Wochen oder im nächsten Sport-Urlaub in Südtirol allerdings immer noch. Der Körper geht gern den Weg des geringsten Widerstandes und protestiert, wenn er neuen Belastungen ausgesetzt wird. Doch halten Sie sich vor Augen, dass sich dies durch Hinausschieben keinesfalls ändert. Eine schwierige Startphase kann nicht ausgetrickst werden, allerdings erleichtert der bewusste Gedanke, dass dies halt so ist, den holprigen Start erheblich.

Tipp Nr. 3: Hindernisse aus dem Weg räumen

Was oft vom Sport abhält, ist keine höhere Gewalt, sondern Gewohnheiten, die Sie ändern sollten. Wenn Sie morgens wissen, dass Sie nach der Arbeit zu müde zum Packen der Sporttasche sind, tun Sie es vormittags und nehmen sie mit (oder stellen sie, absichtlich im Weg, in den Hausflur). Wenn Sie wissen, dass Sie die Couch nicht verlassen sobald der Fernseher läuft, verstecken Sie die Fernbedienung. Ein Trend, der bei Sportmuffeln online die Runde macht: in Sportkleidung schlafen, um morgens aus dem Bett springen und laufen gehen zu können. Wenn’s hilft, warum nicht?

Je weniger Hindernisse den Weg zum Sport versperren, desto besser. Es braucht weniger Motivation, um sich aufzuraffen, schließlich ist der Weg bereits frei.

Tipp Nr. 4: Verbindliche Terminplanung

Sport ergibt sich nicht zufällig, Sport muss geplant werden. Wie andere Termine – beruflich oder privat – müssen auch Termine mit Ihnen selbst verbindlich eingehalten werden. Zusätzlicher Tipp: Am besten tragen Sie die Trainingstage und -zeiten von Hand im Kalender ein. Das Schreiben von Hand verankert die Details zusätzlich im Gehirn und das Vor-Augen-Haben schwarz auf weiß ist verbindlicher als das Merken im Kopf. Ziel ist, den Sport so ernst zu nehmen wie jegliche andere Termine im Leben und zu einem fixen Bestandteil des Lebens zu etablieren.

Tipp Nr. 5: Ein bisschen Spaß muss sein

Es besteht ein großer Unterschied dazwischen, sich zum Sport zu zwingen oder sich zu einem Sport zu zwingen. Viele schleppen sich ins Fitnessstudio oder joggen, obwohl sie es nicht mögen und halten nicht lange durch. Die Wahl des Sports muss auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt werden. Krafttraining, Laufen, Schwimmen, Ballsportarten, Yoga oder Tanz, die Auswahl ist gigantisch. Der perfekte Sport für Sie existiert, Sie haben ihn nur noch nicht gefunden. Wenn Ihnen eine Sportart Spaß macht, kommt die Freude an der Bewegung von alleine. Besonders gut testen lassen sich verschiedene Sportarten natürlich im Sport-Urlaub in Südtirol: Bei uns im Feldhof DolceVita Resort in Naturns finden Sie die Möglichkeit für viele verschiedene Sportarten in kurzer Distanz vom Hotel, ein Fitnessstudio mit diversen Kursen und Yoga-Einheiten sogar immer in Reichweite Ihres Zimmers.  

Tipp Nr. 6: Die Mischung machts – Sorgen Sie für Abwechslung

Auch der tollste Sport der Welt wird nach einer Weile irgendwann langweilig. Routine ist der Feind der Motivation. Ein wenig Abwechslung schafft hier Abhilfe. Dabei ist keine radikale Umstellung nötig. Kleine Variationen wie eine andere Laufstrecke, neue Geräte und Übungen oder eine MTB-Tour in Südtirol anstatt mit dem Rennrad können ausreichen. Vielen hilft schon, falls sie beim Sport Musik hören, einfach eine andere Musikrichtung auszuwählen. Hauptsache, Ihr innerer Schweinehund gewöhnt sich nicht genug an etwas, um es satt zu haben.

Tipp Nr. 7: Konkrete Ziele stecken

Wie oben erwähnt, können die Gründe, Motivation zum Sport zu finden, ganz verschieden ausfallen. Ebenso verschieden sind demnach die Ziele, die erreicht werden sollen. Manche haben klare optische Motive, sie wollen Waschbrettbauch, Wespentaille, muskulöse Arme. Oder auch einfach in die Lieblingsjeans passen. Anderen geht es um die Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Sie wollen gelenkiger, schneller, stärker werden, oder aber ihre durch ungesunden Lebensstil angeschlagene Verfassung ein wenig aufpeppen. Beide Motivationen haben ihre Daseinsberechtigung, müssen aber auch dementsprechend behandelt werden. Sagen Sie sich nicht “Ich möchte ein wenig abnehmen, um im Bikini besser auszusehen” sondern stecken sich ein klares Ziel, wie z.B. “bis Juni diesen Jahres möchte ich 10kg abnehmen”. Wenn Sie sich denken “Ich möchte meine Kondition verbessern”, ist das zu ungenau. “Ich möchte die Strecke X in einem halben Jahr in der Hälfte der Zeit laufen können” ist da schon besser. 

Konkrete Ziele sind unumgänglich, um Neujahrsvorsätze durchzuhalten. Unerwähnt bleiben darf dabei aber nicht…

Tipp Nr. 8: Die Ziele müssen realistisch sein!

Niemand wird von heute auf morgen Modelmaße erreichen, einen Triathlon schaffen oder die Blutwerte eines kerngesunden Achtzehnjährigen aufweisen. Zu ehrgeizige Ziele ruinieren die Motivation. Im Italienischen gibt es das Sprichwort “pian-piano si va lontano”, was übersetzt soviel wie “langsam kommt man weit(er)” bedeutet. Das fasst diesen Punkt schon gut zusammen. Exzessives Training bis an den Rand der Verletzung lässt Sie ein unrealistisches Ziel nicht schneller erreichen. Wenn Sie jemand sind, der mit Selbsteinschätzung Probleme hat, fragen Sie Familie, Freunde oder Ihnen bekannte Sportler, die Ihnen eine objektive(re) Sichtweise geben können. Den Mount Everest werden Sie so schnell nicht bezwingen, da hilft kein Höhentraining. Beim nächsten Mal Wandern im Vinschgau einen Gipfel über 2.500m zu besteigen, ohne danach um Atem zu ringen, hört sich doch viel besser an. 

Tipp Nr. 9: Erfolge festhalten 

Wir sind evolutionär bedingt darauf ausgelegt, negative Erinnerungen bevorzugt abzuspeichern. Misserfolge leuchten weithin, während kleine Erfolge nicht beachtet werden. Doch man darf und sollte sich selbst zünftig auf die Schulter klopfen, sobald ein Trainingsziel erreicht wurde. Ein Trainingstagebuch ist hier optimal. Je nach Ziel können hier alle wichtigen Eckdaten notiert werden. Das erleichtert die Planung und motiviert, denn auch wenn Sie mal langsam vorankommen hilft es immer, zu sehen wie weit Sie schon gekommen sind..

Tipp Nr. 10: Erfolge angemessen belohnen

Haben Sie sich klare, realistische Ziele gesetzt und diese erreicht, dürfen Sie sich belohnen. Das verstärkt das positive Erfolgsgefühl und motiviert. Das Mittelmaß ist hierbei entscheidend. Wer sich gar nicht belohnt, betrügt sich um wertvolle Motivationsschübe. Wer es übertreibt, schadet sich eher und setzt die Messlatte zu hoch. Sie haben einen neuen persönlichen Rekord aufgestellt, auf den Sie seit Monaten hinarbeiten? Spendieren Sie sich ein neues paar Sportschuhe. Oder im nächsten Urlaub in Südtirol eine unserer luxuriösesten Spa-Behandlungen. Sie haben ein Zwischenziel erreicht, das ca. die Hälfte des gesteckten Weges darstellt? Gönnen Sie sich einen Kinobesuch mit Freunden! Sie haben trotz eines Schlechtwettertages die Zähne zusammengebissen und Ihr Tagesziel gemeistert? Zur Belohnung gibt’s eine heiße Schokolade auf dem Rückweg (wobei Essen als Belohnung ansonsten mit Vorsicht zu genießen ist). Belohnen Sie sich oft und gern, solange es dem Erfolg angemessen ist und Sie motiviert, weiterzumachen.


Bildquelle © Philipp Reiter