Kulturelle Ausflugsziele
Ötzimuseum Bozen
Die Schausammlung des Südtiroler Archäologiemuseums ist chronologisch aufgebaut und dokumentiert die gesamte Geschichte des Landes Südtirol von der Alt- und Mittelsteinzeit bis zur Karolingerzeit. Eingefügt in den historischen Rahmen bilden der Mann aus dem Eis und seine Beifunde den zentralen Ausstellungskomplex. Geöffnet Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, Donnerstag von 10 bis 19 Uhr.Ötzi-Fundstelle
Der berühmteste Tiroler gibt immer noch Rätsel auf: Er wurde nur 30 Jahre alt und lebte vor rund 5.200 Jahren. Ötzi, den Mann aus dem ewigen Eis, entdeckten Wanderer im Jahr 1991 am Similaungletscher. Wer „Ötzis Grab“ am Hauslabjoch besuchen möchte, wendet sich an die Bergsportschule Sölden, die Touren anbietet über die Similaunhütte.Archeoparc im Schnalstal
Wie schaut Urgetreide aus, welche Hölzer wurden genutzt, welche Kräuter und Beeren gesammelt? Wie schauten die Häuser zu Ötzis Zeit aus? Zurück in die Vergangenheit, bietet der Archeoparc Einblick in die Hinterlassenschaften vergangener Epochen, als der Mann aus dem Eis noch lebte. Der Park bringt Licht in die Jungsteinzeit. Auskunft unter Archeoparc Schnals,Telefon +39 0473 67 60 20
Reinhold Messners Schloss Juval
Es war das allerorts hoch aufragende Gestein, hat Reinhold Messner einmal gesagt, das ihn nach Südtirol zurückgelockt hat. Der Extrembergsteiger, Eiswanderer, Buch und Filmautor ist in Juval daheim. Überall an den Felsen ist Gletscherschliff zu erkennen. Der Zusammenfluss der beiden Gletscher, des breiten Eisstroms aus dem Vinschgau und des steilen aus dem Schnalstal, hat aus Juval einen besonderen Ort gemacht. Und Messner gestaltete das Schloss zu einem Gesamtkunstwerk. Das hilft ihm, ein Stück Südtirol zu erhalten – „denn Südtirol sollte auch in tausend Jahren noch eine Heimat für die Menschen sein, die dann hier leben wollen.“Botanische Weltreise in elf Etappen
Wussten Sie schon, dass die Bauern im 17. Jahrhundert südlich von Bozen Reis angebaut haben? Die Etsch trat regelmäßig über die Ufer und verwandelte die Wiesen in einen Sumpf. Am Fuße von Schloss Trauttmansdorff, oberhalb von Meran, wo einst Kaiserin Sissi flanierte, ist ein 12 Hektar großes Gelände kultiviert worden. Hier kann man sich tagelang aufhalten, weil die botanische Weltreise in elf Etappen den Naturfreund anzieht und nicht mehr loslässt. Alle Gärten der Welt, sämtliche Vegetationen der Kontinente laden den Spaziergänger ein. Es ist alles da, was Lust auf Grün und Blüten macht: Sonnengärten, Wasser und Terrassengärten mit Sinnesgarten, Seerosenteich und Orchideenhaus, Südtiroler Landschaften, Waldgärten… Dazu gewähren elf künstlerische Pavillons faszinierende Einblicke in die Welt der Botanik. Und hier gibt es Antworten auf viele botanische Fragen. Außerdem verbindet der neu angelegte romantische Sissi-Weg die Kurpromenade in Meran mit den Gärten von Schloss Trauttmansdorff.Schloß Trauttmansdorf
St.-Valentin-Straße 51 in Meran.
Geöffnet vom 1. April 2010, 9 bis 18 Uhr.
Kul-Tour vom Reschen bis Meran
Burgen und Schlösser, so weit das Auge reicht.Das gibt es nur einmal: Nicht nur Sonne und Klima prägen Südtirol. Auch der Hauch einer abenteuerlichen Vergangenheit weht über den Bergen: Nirgendwo in Europa gibt es so viele Schlösser und Burgen auf so engem Raum. Seit Jahrtausenden ist Südtirol Bindeglied zwischen Nord und Süd. Viele zogen durch. Viele blieben – und bauten Burgen auf Felsvorsprüngen. Rund 80 verteilen sich noch heute auf 116 Südtiroler Gemeinden. Spitzenreiter ist Eppan mit 13 Burgen, danach kommt Meran mit sieben. „Normale“ Ferien sind viel zu kurz, um nur einen Bruchteil der üppigen Kulturlandschaft, der reichen historischen Stätten und der neuen Szene in Theater, Musik, Kunst und Genusskunst zu erleben. Deshalb kommt, wer einmal da war, immer wieder…
Was einst Rang und Namen hatte, flanierte in Meran. Die Traubenkur war legendär und die Hautevolee sensationell. Inzwischen ist zwar alles etwas normaler geworden an der Etsch. Trotzdem hat die Stadt nichts von ihrer Grandezza verloren, die sie während der k. u. k. Monarchie so berühmt machte.
Meran - Die Kurstadt
Die geschützte Lage am Küchelberg und geringe Luftfeuchtigkeit machten aus der Stadt einen heilklimatischen Kurort. Heute Thermalbad mit radonhaltigen Quellen, modernes Kurzentrum.Meran - Die Altstadt
Museen, ein modernes Kunsthaus, bekannte Grünanlagen und der mittelalterliche Stadtkern mit den berühmten Lauben laden zum Flanieren und vor allem zum Shopping ein.Meran - Pferderennplatz
Haflinger- und Bauernrennen sind ein Teil des Meraner Pferdesports, der im Frühling und Sommer Saison hat. Wichtig: der Große Preis von Meran, Maia-Oktoberfest.Meran - Wochenmarkt
Frisches aus der Region gibt dem kurstädtischen Markttreiben einen Schuss Vitalität. Nirgendwo scheinen die Äpfel glänzender und die Auswahl an „Gesundem“ größer.Einkaufsstädte Bozen und Meran
Shopping in Bozen. Wer liebt es nicht, die Vorboten italienischer Mode und Design-Ideen schon mal hier mitzunehmen – in der kleinen Stadt, die als kultureller Mittelpunkt im vorwiegend deutschsprachigen Gebiet von Südtirol gilt. Vom Obstmarkt bis zu den Lauben fasziniert Architektur, die bis ins 15. Jahrhundert zurückgeht. Wer sich in Meran umsieht, ist fasziniert von dem noblen Ambiente der Kaiserzeit, das die alten Villen und Stadthäuser immer noch stolz vor sich hertragen. Wer sich zum Einkaufsbummel aufmacht, ist beglückt. So viel schöne Läden mit alter Einrichtung, daneben zeitgeistige Designer- Shops. Von Avantgarde bis Klassik ist Mode stark vertreten. Es gibt aber auch jede Menge Kunst, Feinkost und alles, was das Leben schön macht.Burgen und Schlösser
Südtirol gehört zu den burgenreichsten Regionen Europas. Vor allem im Vinschgau, den seit alter Zeit eine wichtige Heer- und Handelsstraße durchzieht, sind wehrhafte Burgen und Schlösser zu entdecken und zu besuchen. Zeugen einer bedeutsamen Vergangenheit.Weisses Gold, Laaser Marmor
Es ist nicht nur weltberühmt, sondern einzigartig – das weiße Gold aus den Laaser Bergen: der Marmor. Geschätzt von Bildhauern wegen seiner Schönheit, wird der leuchtende Kalkstein seit Jahrhunderten in vielen Teilen der Welt verwendet. Die Marmorbrüche können nicht besichtigt werden, aber Laas ist voll mit dem Gestein. Und es gibt Marmorführungen, die bis zu drei Stunden dauern. Info in Ihrem Dolce-Vita-Hotel.Sagenhaftes Glurns
Laubengänge, Stadttore, Kirchen und Wehrgänge in Glurns zu erwandernbedeutet, in eine lebendige Vergangenheit einzutauchen. Die kleinste Stadt in Südtirol, ja sogar in Italien (850 Einwohner) bietet ein geschlossenes Bild. Da lugt aus jedem Winkel das Mittelalter und kündet von kriegerischen Zeiten, als sich hier der Umschlagplatz für den Salzhandel zwischen dem süddeutschen Raum und der Lombardei befand. Stadtführungen von Mai bis Oktober, immer dienstags.
Dolomiten
Eines der schönsten und am meisten besuchten Gebiete der Alpen sind die Dolomiten. Sie wurden nach dem französischen Geologen Dieudonné Dolomieu (1750–1801) benannt. Die Begrenzung der Dolomiten bilden die Flüsse Eisack, Etsch, Brenta, Piave und Rienz. Genuss pur.Im Land der Vielfalt. Südtirol!













